Weingut Pieper beim Falstaff Tasting Mittelrhein 2017

Im Rahmen des aktuellen Falstaff Tastings „Mittelrhein: Klein aber fein“ wurden auch drei unserer Weine verkostet. 

Mit 458 Hektar Riesling-Ertragsfläche zählt der Mittelrhein zu den kleinsten Riesling-Produzenten in Deutschland. Unser Weingut liegt am äußeren Rand des Mittelrheins und baut als einziges auf Trachyt-Gestein an. Dies macht unsere Rieslinge zu elegant mineralischen Weinen mit kraftvollem Abgang.

Unsere von Falstaff verkosteten Weine:

2016er Riesling Spätlese

Wir sagen: Wunderschön wilde Aromatik | reifer Pfirsich & Cassis | steckt noch in den Kinderschuhen | Mineralität pur | Säure: einem Riesling würdig | spontan vergoren | spannendes Süße-Finale

Falstaff sagt: Riecht nach Zitronenschale, zeigt sich am Gaumen frisch und noch verschlossen, mit dominanter Süße und mittelgewichtigem Extrakt, eine Spur Kohlensäure gibt Frische. Ein milder und runder, nachgerade cremiger Wein mit kraftvollem Abgang.

90 Punkte im Falstaff-Tasting:
„Mittelrhein: Klein aber fein“

2016er Riesling Drachenlay Kabinett

Wir sagen: Duft von Aprikose, weissen Blüten und nassem Stein nach Sommerregen | leicht doch trotzdem ungemein elegant und leichtfüssig | animierende Säure | zaghaft unterschwellige Süße

Falstaff sagt: Leicht vegetale Noten, Blattgrün, aber auch schieferwürzig-pfeffrig. Kohlensäure-frisch am Gaumen, saftig-nervig mit zitronigen Noten hinter der Süße, leicht grünliche Komponenten auch am Gaumen.

89 Punkte im Falstaff-Tasting:
„Mittelrhein: Klein aber fein“

2016er Riesling Domkaule

Wir sagen: Der Name geht zurück auf die preussiche Weinbaukarte von 1904 | eine der besten Lagen der ganzen Region | reiffruchtig-mineralische Nase | Duft von Feuerstein | wild, würzig und zupackend | in unseren schroffen Steillagen gewachsen | herrlich stoffig mit tragender und lebendiger Säurestruktur

Falstaff sagt: Schieferwürzig und gelbfruchtig. Saftige Kohlensäure-Frische, kräftiger Nerv, fast etwas kantig, aber in seiner holzschnittatrtigen Struktur herzhaft und authentisch wirkend, druckvoll.

89 Punkte im Falstaff-Tasting:
„Mittelrhein: Klein aber fein“

90 Pkt. FALSTAFF
9,00 

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89 Pkt. FALSTAFF
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89 Pkt. FALSTAFF
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Das sagen andere über unsere Weine:

Stuart Pigott in der Frankfurt Allgemeinen Sonntagszeitung:

„[…] im Siebengebirge am Rhein gibt es tatsächlich 20 Hektar Weinberge. Von Fachleuten wird dieser Tatbestand oft als Lokalkolorit oder Touristenbelustigung abgetan, obwohl diese Reben zum Weinbaugebiet Mittelrhein gehören, das wiederum sehr wohl ernstgenommen wird.

Wie unsinnig diese Tendenz der verächtlichen Vernachlässigung ist, zeigt das Weingut Pieper in Königswinter ein sehr professioneller Weinbaubetrieb, der sich dem Streben nach Qualität verschrieben hat. Zweifel? Dann sollte sofort der 2016er Riesling feinherb des Hauses ins Glas kommen, ein leichter Riesling (mit nur 10 Prozent Alkoholgehalt) mit Apfel- und Pfirsichnoten und einer Frische, die an Minze erinnert. […]“

Captain Cork über unseren 2016er Riesling Drachenlay Kabinett:

Geschmack: In der Nase kühler Stein, Kräuterwürze und reifer Pfirsich. Im Mund so glockenklar und rein wie Schuberts Ave Maria, gesungen von einem Wiener Sängerknaben. Ich schmecke elegante, liebliche Saftigkeit, wunderbaren Schmelz, gesalzenes Karamell, Apfelkompott. Ein herrlicher Wein zum ewig dran Nippen, ganz langsam, bis die Flasche leer ist.“

Der Captain meint: „Extrem schmackhafter Gute-Laune-Wein für wenig Geld.“

5 von 5 Punkten

Captain Cork über unseren 2016er Riesling Domkaule:

Geschmack: Intensive Rieslingnase mit viel mineralischer Würze und Steinobst-Noten, vor allem weißer Pfirsich aber auch nasses Tischtuch und etwas Kalk. Im Mund erstmal ganz trocken und von karger Schlichtheit wie das oben erwähnte Tischtuch nach dem Bügeln. Salz und fruchtige Säure kleiden meinen Mund aus, dann kommen warme Töne von vollreifem Pfirsich (gelb) hervor, die überleiten in Papaya, Grapefruit und – ja – frisch aufgeschnittene Gurke. Mit der Wärme im Glas tritt dann auch etwas Süße nach vorn. Wie im Theater kurz vor dem Vorhang zum Ende des ersten Akts, wenn das Publikum mit erbaulichen Gefühlen in die Pause geschickt wird.“

Der Captain meint: „Enorm geradliniger Riesling von andächtig machender protestantischer Kargheit und dabei nicht teurer als die Kirchenkollekte am Sonntag.“

4.5 von 5 Punkten

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